{"id":6692,"date":"2020-10-20T17:23:19","date_gmt":"2020-10-20T15:23:19","guid":{"rendered":"https:\/\/younggo-fit.de\/?p=6692"},"modified":"2021-02-03T12:37:38","modified_gmt":"2021-02-03T11:37:38","slug":"wie-ich-stress-entgegenwirken-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/shop.younggo-fit.de\/en\/wie-ich-stress-entgegenwirken-kann\/","title":{"rendered":"Wie ich Stress entgegenwirken kann"},"content":{"rendered":"<p>So senken Sie Stresshormone<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Jahreswechsel gute Vors\u00e4tze zu formulieren, ist bei vielen gang und g\u00e4be \u2013 obgleich es nur die Wenigsten auch zugeben. Viele m\u00f6chten nicht beim Scheitern erwischt werden, andere formulieren ihre Vors\u00e4tze sehr vage. Diese sind meist bis zum Fr\u00fchjahr wieder vergessen, doch sollte man sich vor Augen halten was zu viel (negativer) Stress in unserem K\u00f6rper ausl\u00f6st. Dies sollte Motivation genug sein, um die Vors\u00e4tze ernst zu nehmen und \u00c4nderungen vorzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kennen Sie diese Gef\u00fchle?<\/p>\n\n\n\n<p>Herzrasen, Konzentrationsst\u00f6rungen, Gereiztheit, Magenprobleme und Bluthochdruck sind die typischen Anzeichen f\u00fcr Stress. Doch auch ein trockener Mund, eine erh\u00f6hte Schmerztoleranz, die Hemmung der Libido, ein beschleunigter Atem sowie kalte H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe sind ein Zeichen von Stress.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gute Nachricht ist: Ereilen Sie diese Gef\u00fchle punktuell, ist das ganz normal. Beherrschen diese Gef\u00fchle allerdings Ihr Leben, haben Sie ein erh\u00f6htes Risiko psychisch zu erkranken. Depressionen, Ersch\u00f6pfungs- sowie Angstzust\u00e4nde sind dann m\u00f6gliche Folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Hintergrund: Stress kann positiv und negativ bewertet werden<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Stresshormone aktiviert werden, dann bedeutet das, dass dem menschlichen K\u00f6rper mehr Energie zur Verf\u00fcgung steht, als dies vorher der Fall war. So gesehen muss Stress von zweierlei Seiten betrachtet werden: Positiver Stress ist lebensnotwendig, um in ein Leistungshoch zu kommen und damit auch n\u00f6tig, um eine Weiterentwicklung zu erfahren. Negativer Stress hingegen ist der, der krank macht und eigentlich als Dauerstress bezeichnet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wissenschaft verwendet zur Unterscheidung diese zwei Namen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Positiver Stress, der sogenannte Eustress, hilft dem Menschen dabei, handlungsf\u00e4hig zu werden \u2013 und zwar auch in Situationen, die nicht einfach zu bew\u00e4ltigen sind oder eine neue Erfahrung darstellen. Die Folge: ein Erfolgserlebnis.<\/li><li>Negativer Stress, der sogenannte Disstress, ist der krankmachende Stress, der dauerhaft anh\u00e4lt und mitunter unkontrollierbar ist. Die Folge: Entweder das Energiedepot ist leer, was es unm\u00f6glich macht, die Stresssituation zu bew\u00e4ltigen. Oder die im Stressmodus freigesetzte Energie besteht im \u00dcberfluss und kann nicht abgebaut werden. Die Folge: Ersch\u00f6pfung.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Der Vollst\u00e4ndigkeit halber sei an dieser Stelle erw\u00e4hnt, dass es auch einen sogenannten Hypostress gibt, der nicht \u201ehyper\u201c-m\u00e4\u00dfig belastend ist, sondern eigentlich eher auf eine permanente Unterforderung zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Stress ist f\u00fchlbar<\/p>\n\n\n\n<p>Dauerstress ist ein f\u00fchlbarer Energier\u00e4uber und damit ein Warnsignal des K\u00f6rpers, der damit \u201eStopp\u201c sagen will. Die Herausforderungen sind zu gro\u00df, die Anforderungen zu umfangreich. Auf \u00c4rger im Job, Konflikte in der Familie und finanzielle Sorgen reagiert der K\u00f6rper auch f\u00fchl- und sichtbar: Er ist angespannt, der Blutdruck steigt und es f\u00fchlt sich ein wenig an wie unter Dauerstrom. Und dieser Dauerstrom ist kurzfristig gut und hilfreich, um die Leistungsf\u00e4higkeit zu optimieren, langfristig allerdings macht Stress krank \u2013 und zwar psychisch und k\u00f6rperlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Das passiert bei Stress in Ihrem K\u00f6rper:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\"><li>An erster Stelle steht die Alarmphase, die durch eine akute Bedrohung ausgel\u00f6st wird. Im K\u00f6rper l\u00f6st dieser Alarm die Aussch\u00fcttung von Stresshormonen aus, was auch bedeutet: Ab sofort ist mehr Energie verf\u00fcgbar, um sich f\u00fcr die Widerstandsphase vorzubereiten.<\/li><li>In dieser Widerstandsphase wird abgewogen, wohin der Weg gehen soll: Soll dem Alarmfaktor die Stirn geboten werden oder ist Flucht die bessere Alternative? Zur Verf\u00fcgung stehen daf\u00fcr die via Stresshormon aktivierten Energiereserven.<\/li><li>Was anschlie\u00dfend nat\u00fcrlicher folgen muss, ist der Zustand der Ersch\u00f6pfung, der rein k\u00f6rperlich n\u00f6tig ist, um die Energiereserven wieder aufstocken zu k\u00f6nnen.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Die Gefahr hei\u00dft Dauerstress<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gefahr, die in der dritten Phase, in der Phase der Ersch\u00f6pfung, eintreten kann, hei\u00dft Alarm und ist ein alter Bekannter. Dann gibt es zwei M\u00f6glichkeiten: Entweder der K\u00f6rper hat noch Energiereserven, um erneut die Widerstandsphase zu bestreiten, oder nicht. In der Praxis ist es so, dass ein gesunder Mensch seine Energiereserven nur selten komplett aussch\u00f6pft, allerdings kann dieses Ph\u00e4nomen durch Dauerstress durchaus eintreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Grund liegt wiederum in der Funktionsf\u00e4higkeit des Menschen, denn: W\u00e4hrend sich die Muskeln bei Stress anspannen, werden andere Funktionsbereiche in ihrer Funktionsweise reduziert \u2013 um ja nicht die zur Stressbew\u00e4ltigung n\u00f6tige Energie zu vergeuden.<\/p>\n\n\n\n<p>Stressfaktoren sind Ihre individuelle Aufgabe<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es Stress, den jeder kennt: Es wartet privat und beruflich viel Arbeit und die Zeit ist rar. Das ist ein normales Stressph\u00e4nomen, das jeden ereilen kann, womit aber auch jeder Mensch unterschiedlich umgehen kann. Ein Ereignis kann also als neutral oder angenehm bewertet werden \u2013 das Ergebnis ist innere Ruhe. Ein Ereignis kann aber auch als bedrohlich und unangenehm bewertet werden, was das Ereignis zum Stressfaktor macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Dementsprechend lauten unsere Praxis-Tipps so:<strong>&nbsp;G\u00f6nnen Sie Ihren Stresshormonen eine Pause, in dem Sie Ereignisse vermehrt positiv oder neutral bewerten.<\/strong>&nbsp;Das verhindert den Alarm und die Aktivierung der Stresshormone.<strong>&nbsp;Reduzieren Sie Ber\u00fchrungspunkte mit nachweislichen Stressausl\u00f6sern.<\/strong>&nbsp;Das funktioniert, indem Probleme angesprochen und ausdiskutiert werden bzw. M\u00f6glichkeiten eruiert werden, um den Stressfaktoren auf Augenh\u00f6he zu begegnen.<strong>&nbsp;Beim Stressabbau hilft die Besinnung auf einen achtsamen Umgang mit sich selbst sowie erprobte Entspannungsmechanismen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um dem K\u00f6rper die bestm\u00f6glichen Voraussetzungen f\u00fcr den Weg in den Stressabbau zu bahnen, hilft ein Blumenstrau\u00df an B-Vitaminen: Thiamin (Vitamin B1), Niacin (Vitamin B3), Pantothens\u00e4ure sowie die Vitamine B6 und B12 unterst\u00fctzen Ihren K\u00f6rper auf dem Weg aus dem Stress-Strudel. Vitamin B1 wirkt sich positiv auf die Ged\u00e4chtnisleistung und die Stimmung aus. Vitamin B3 sorgt auch in Stresssituationen f\u00fcr die Produktion von Melatonin und Serotonin. Vitamin B5 st\u00e4rkt das Immunsystem und die Kombination aus den Vitaminen B6 und Vitamin B12 wird auch als Vitamin-Booster bezeichnet.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stresshormone: Auswirkungen &#038; k\u00f6rperliche Kollateralsch\u00e4den<br \/>\nSeit Jahren wei\u00df es jeder: Stress ist der Gesundheitskiller schlechthin. In diesem wissenschaftlichen Beitrag erfahren Sie, wie Stresshormone entstehen, was diese im K\u00f6rper anrichten und vor allem: Wie Sie gegen diese vorgehen m\u00fcssen, um nachhaltig vital zu bleiben und Ihren K\u00f6rper zu sch\u00fctzen. Denn Stress entsteht aus der Wechselwirkung zwischen unserer \u00e4u\u00dferen Welt und unserer individuellen\u2026<\/p>","protected":false},"author":2442,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1,74,73],"tags":[],"class_list":["post-6692","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-alle-beitraege","category-bewegung-sport","category-gesundheit-ernaehrung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/shop.younggo-fit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6692","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/shop.younggo-fit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/shop.younggo-fit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.younggo-fit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2442"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.younggo-fit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6692"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/shop.younggo-fit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6692\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/shop.younggo-fit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6692"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.younggo-fit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6692"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/shop.younggo-fit.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6692"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}